Coresystems –  Generalüberholung  der Mobil Apps
20 Apr

Coresystems – Generalüberholung der Mobil Apps

Eigentlich steckt schon ein Fehler in der Überschrift. Die Coresystems Mobil Lösungen nur „Mobil Apps“ zu nennen trifft den Charakter der angeboten Software aus der Cloud nicht. Jedenfalls nicht so wie mittlerweile der Begriff Mobil App gebraucht wird: Kleine Stücke Software und nützlicher Helferlein die auf mobilen Geräten den Alltag erleichtern.
Die Schweizer Sotwareschmiede spricht dagegen selbstbewusst von Field Service Management. Was es schon mehr trifft, seit dem sich coresystems mit der Lösung zunehmend auf den technischen Außendienst konzentriert, der ein paar mehr Aufgabenstellungen zur Digitalisierung seiner Prozesse fordert, als „nur“ Daten auch mobil zur Verfügung zu stellen.


Folgerichtig hat der SAP Software Partner schon seit einiger Zeit seine ausschließliche Bindung an die SAP aufgegeben. Sechs weitere ERP-Pakte lassen sich an die Field Service Software anbinden.
Die Integration zu SAP Business One dürfte dennoch immer die wichtigste Rolle spielen.
In einem Webinar für SAP Partner war nun auch vorab die neue Version der Cloud-Software zu begutachten. Und dabei gab es jede Menge neues zu sehen!coresuite mobil 1

HTML5 statt Silverlight

Vor ein paar Jahren war es durchaus mutig auf die Microsoft Technologie Silverlight zu setzten. Zu mutig für viele, ist doch die UI-Technik von den Remondern auf’s Abschiebegleis gelenkt worden. Es war also nur eine Frage der Zeit bis auch coresystems dem allgemeinen Trend folgen musste, um zu HTML5 zu wechseln.

Google lässt grüßen

Die Umstellung auf HTML5 war auch Voraussetzung für das erneuerte Design. Dies nennt sich nicht umsonst Google Materials Design und folgt damit er reduzierter Designsprache des Suchmaschinengiganten. Sieht gut aus und wirkt sehr aufgeräumt und durchdacht.

Mehr Freiheit – näher am harten Alltag

War es bisher die Software der Schweizer die den Workflow mehr oder weniger diktierte, gibt man sich jetzt wesentlich flexibler. User & Workflow driven sei speziell das mobile Backend. Ein Umstand der der mittlerweile jahrelange Erfahrung mit kleinen und großen Unternehmen geschuldet sein dürfte. Business Software (und seien es „nur“ Apps) steht und fällt oft mit der Flexibilität sich den Prozessen der Organisation die sie abbilden soll anzupassen. Wie weit diese neue Flexibilität geht muss sich im Einsatzfall noch zeigen.

Der Ressourceplanner weiß immer was los ist

Eine kleine Änderung (scheinbar!) die allerdings bestimmt nicht so leicht zu realisieren war: Der Ressource Planner, also die Planungs und-Service Zentrale zur Verteilung der Servicesjobs bleibt immer auf der Höhe der Information. Musste man in der Vorgängerversion noch einen Refreshbutten drücken um den aktuellen Stand der Ressourcen und Serviceaufträge zu bekommen, bleibt der Informationsstand in Realtime aktuell. Eine Funktion die so manch eine peinliche Fehlbedienung und damit verbundenen Aufwand verhindern dürfte.

Gutes altes SQL

Auch dieser Punkt dürfte dem realen Leben entsprungen sein: Statt auf einem „moderne API language driven“ Ansatz für das Reporting, wie noch in der Vorversion kehrt coresystems auf SQL als
Abfragesprache zurück. Auch hier scheint deutlich der Business Charakter der Anwendung durch. Die Skills in Sachen SQL sind sowohl bei Implementierungspartner als auch IT-Abteilung derart und profund verbreitet, dass man daran bis auf weiteres nicht vorbei kommt.

Offline und in der Amazon Cloud

Gleich blieb die Verteilung der Daten. Diese stehen auch offline auch den mobilen Geräten zur Verfügung. Gepuffert wir der Datenbestand in der Amazon Cloud. Wenn schon Cloud, dann richtig!

Für alle die eine extra Einladung brauchen!

coresuite mobil 2
Coresuite Ressouce Manager – zum Vergrößern klicken

Was nützt die tollsten Daten wenn sie nicht gesehen werden. Für die, die nicht regelmäßig ihre coresystems App checken wollen oder können, können nun zusätzliche Nachrichtenwege genutzt werden. Per SMS zum Beispiel lassen sich automatisierte Mitteilungen versenden: „New job for you!“

Check it!

Der Checklisten Designer erinnert in seiner Erscheinung einem ausgewachsenen Formulardesigner. Ein nicht zu unterschätzendes Instrument zum Datenaustausch zwischen User und Zentrale.

IOT – Wenn die Maschine sich beschwert

Internet of Things: Auch an dieser digitalen Sau, die momentan durchs IT-Dorf getrieben wird,  kommt man mit einer modernen Mobil Software nicht vorbei. Von Sensoren abgegriffene Events lassen sich im Workflowmanager in Mitteilungen verwandeln. So kann eine Maschine den Servicetechniker selbst ordern, der dann gleich alle relevanten Daten auf seinem Gerät wieder findet.

Neue Lizenz für Einsteiger

Auch auf der Vertriebsseite hat sich etwas getan: Es gibt eine neue deutlich günstigere Einsteigerlizenz. Welche Funktionen diese bereithält, ist noch nicht bekannt.

Fazit :

Auf dem diesjährigen SAP Business One Innovation Summet stellten zahlreiche SAP Partner mobile Applications aus. Schaute man hinter die oft schöne mobile Oberfläche, war dahinter meistens das gleiche Angebot zu finden, das die Standard App der SAP auch liefert. Hier hat coresystems die Nase vorn! Da wurde wirklich weiter entwickelt. Sicher haben sich die Schweizer mit ihrer Field Service Solution auf ein spezielles Publikum eingestellt. Und man muss in Cloud wollen um zu coresystems zu kommen. Aber: Wenn Cloud-Software, dann so! .

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