ERP für die Elektronik-Industrie
3 Jul

ERP für die Elektronik-Industrie

Nach einer Studie des Konradin Verlags, setzen ca. 40% der Elektronik-Unternehmen Eigenentwicklungen ein, denn nicht viele ERP-Systeme schaffen den Spagat zwischen Projektabwicklung und anschließender Serienproduktion (Hier zur Studie). Die Elektronik-Industrie hat wie keine andere mit ständigen Neuerungen und kurzen Daseinsspannen ihrer Produkte zu kämpfen. Sie ist darauf angewiesen, dass die Zeit von der aktuellen Produktentwicklung bis zur Fertigstellung und Vermarktung möglichst kurz ist.

Zudem haben Elektronik-Unternehmen noch mit weitern Schwierigkeiten zu kämpfen: ihrer Warewirtschaft. Sie müssen einerseits mit genügend Lager-Ware aufwarten können, um ihre stetige Lieferfähigkeit garantieren zu können. Zum anderen dürfen sie nicht Bestände gelagert haben, welche bei einem Technologiesprung plötzlich wertlos werden könnten. Dazu kommen die teilweise sehr lange Lieferzeiten von Produkt-Material aus entferntesten Teilen der Welt.

Von einer ERP in der Elektronik-Industrie wird also erwartet, dass es über eine genaue Abbildung der Serienfertigung verfügt, sowie einen flexiblen Fertigungsplan. Dabei müssen Materialflüsse stets nachvollziehbar sein.
Da der Weg von Produktentwicklung zur Fertigung so kurz ist, muss das Projektmanagement möglichst integriert sein, um auf dem eiligen Weg die Einsicht zu behalten. Der Präferenznachweis sollte vom ERP möglichst automatisiert werden. Ein wichtiger Punkt ist ebenso die Abbildung der Edelmetallzuschläge. Ein gutes ERP System für die Elektronik-Industrie aktualisiert den Bestand in den Artikeln automatisch. Auch der RoHS-Nachweis (Beschränkung zur Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) ist in einem solchen ERP-System integriert.

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