ERP speziell für Dienstleister
12 Mai

ERP speziell für Dienstleister

Obwohl die ERP-Systeme der produzierenden Unternehmen, der ERP für Dienstleitungsfirmen teilweise ähneln, haben Dienstleiter einen sehr fokussierten Bedarf an ERP-Funktionen. Die der klassischen Warenwirtschaft werden dabei eher nachrangig.

Zwar lassen sich manche Dienstleistungen standardisieren und somit als „Produkt“ zusammenfassen (z.B. die Beratungsdienstleistung). Die meisten Prozesse sind jedoch merklich komplexer. Die Planung und Umsetzung von IT-Implementierungen muss beispielsweise flexibler sein, als die die für Produktion und Handel notwendig sind.
Die simple Abfolge von Bestellung über Leistung zu Abrechnung, kann in der Dienstleistungsbranche so keinen Fuß fassen.

Die ERP-Software für die Dienstleister muss dagegen fähig sein, flexibel auf einzelne Prozess-Schritte einzugehen um zu funktionieren. Folgende Arten der Dienstleistung lassen sich dabei differenzieren:

• Berater allgemein und Unternehmensberater
• Softwarehäuser und IT-Dienstleister
• Technische Planung und Engineering
• Forschung und Entwicklung
• Transport und Logistik

Neben einem starken Verkaufsmodul und der Finanzbuchhaltung spielen – je nach Ausrichtung der Dienstleister – Projekte, Verträge oder Objekte eine wesentliche Rolle:

Projektmanagement

Damit die Dienstleister von heute im Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit bestehen können, müssen sie die Rentabilität ihrer Projekte beachten. Um das möglich zu machen, ist es erforderlich die Einzelanwendungen wie z.B. CRM, Excel oder die Buchhaltung zu integrieren, um den notwendigen Überblick zu erhalten. Eine solche komplett integrierte ERP-Lösung gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, Ressourcen entsprechend zu verwalten und die Prozess-Strategie anzupassen. Dieser stetige Zugang der Dienstleister zu ihren Projekten, verhilft dank aktueller und korrekter Daten flexibel auf Veränderungen einzugehen. Für die Dienstleistungsunternehmen entsteht die Chance dank der richtigen ERP-Lösung, nicht nur schnell und effizient zu reagieren, sondern dass jede dieser Dienstleistungen am Ende auch rentabel wird.

Vertragsmanagement

In der Dienstleistungsbranche treten stetig wiederkehrende Rechnungen wie z.B. Mieten, Lizenz- oder Servicekosten auf. Diese pauschalen Gebühren sollten zu bestimmten Zeitpunkten automatisiert aus dem Vertragsmanagement ausgelesen und zur Abrechnung vorgeschlagen werden. Dies beschleunigt und vereinfacht den ohnehin komplizierten Ablauf der Abrechnung in der Dienstleistung, besonders wenn diese übersichtliche Liste an regulären Umsätzen direkt in die Umsatzplanung mit einberechnet werden können.

Objekt- und Dokumentenmanagement

Die Verwaltung von Objekten spielt z.B. in der vermieten in der Immobilienbranche eine Rolle. Hier werden aus Flächengrößen und weiteren Parameter Mieten oder Servicekosten be- und verrechnet.
Dieser Objektverwaltung arbeitet somit auch direkt dem Vertragsmanagement zu, welches branchenübergreifend notwendig ist. Auch Dokumentenmanagementsysteme sind in allen Sparten der Dienstleistung sehr beliebt, da sie direkt mit der hauseigenen ERP verknüpft werden können. So können z.B. Verträge oder Rechnungen zum jeweiligen Vorgang hinterlegt und mit Schlafwörtern schnell wieder gefunden werden.

 

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