Geschäftsprozesse optimieren im ERP-Projekt?
22 Okt

Geschäftsprozesse optimieren im ERP-Projekt?

Ein neues ERP-System interpretieren die meisten Unternehmen auch als automatische Optimierung der Geschäftsprozesse. Die Enttäuschung, wenn der erwartete Effekt in verbesserten Abläufen ausbleibt, ist groß. Allerdings ist es möglich, mit dem richtigen Ansatz, ERP-Lösung und Geschäftsprozessoptimierung in einem Projekt abzuwickeln.

Standard-Software: Ein guter Leitfaden

Die meisten Betriebe lassen sich in Branchen und Prozessen kategorisieren. Jedoch sind Unternehmen – gerade die aus den Mittelstand – heutzutage meist mehr. Darum ist es auch schwer für den mittelständischen Wirtschaftsmarkt ein Standard ERP-System zu generieren. Die Vielfalt, die an Systemen und Entwicklungen dadurch mittlerweile geboten ist, zeigt die verschiedensten Möglichkeiten Prozesse abzubilden und das es immer einen neueren, besseren Weg gibt. Dadurch ist der Ansatz entstanden, Standard-Lösungen die auf der einen Seite die notwendigen Prozesse abbilden, aber flexibel genug sind jederzeit ausgebaut und erweitert zu werden.

Ein guter Anbieter kennt die Software außerdem so gut, dass er bei der Beratung feststellen kann, ob die Unternehmensprozesse in der Software abgebildet werden können oder ob Funktionen dazu programmiert werden müssen. Diese „Anpassungen“ sind natürlich Zeit und Geld aufwändig. Eine andere Möglichkeit ist, seine Arbeitsprozesse im Unternehmen noch einmal zu überdenken und vielleicht den Ansatz der in der Software vorgeschlagen ist, zu übernehmen. Oft sind diese „vorgegebenen“ Prozesse das Ergebnis langer und aufwändiger Softwareprojekte. Deshalb sind sie auf jeden Fall einen zweiten Blick wert, da neue Prozesse oft ein größeren Projekt-Erfolg versprechen als ein angepasstes ERP-System.

Dennoch sollte klar sein, dass (trotz gutem Anbieter) die Prozessoptimierung von Unternehmensseite kommen muss. Sie kennen Ihre Prozesse am besten und sind deshalb auch der Anstoß-Träger für Prozess-Optimierung im ERP-Projekt. Eine Möglichkeit, wie Sie so eine Prozess-Optimierung angehen können, finden Sie hier.

Fünf gute Gründe wo und warum sich eine Prozessoptimierung lohnt:
  1. Kontrolle und Transparenz der Prozesse (Analyse der Unternehmens-Daten schafft Entscheidungs-Basis)
  2. Automatisierung der Prozesse (Arbeitsaufwand wird effizient reduziert, Kapazitäten für andere Aufgaben)
  3. Beschleunigung der Prozesse (siehe 2.)
  4. Prozess-Sicherheit (Reduktion und Beseitigung von Fehler-Ketten, Ablauf-Verbesserung, gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit)
  5. Vereinheitlichung der Prozesse in allen Unternehmensteilen und Niederlassungen (Reduktion: Aufwand, Zeit, Kosten, Fehler)

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