IFRS –  Regeln der internationalen Rechnungslegung auch für den Mittelstand
20 Jul

IFRS – Regeln der internationalen Rechnungslegung auch für den Mittelstand

Unternehmen aus dem Mittelstand müssen sich immer häufiger mit den Regeln der internationalen Rechnungslegung beschäftigen. Die Vorteile der IFRS liegen dabei hauptsächlich in einer höheren Transparenz, vor allem beim Vergleich der Unternehmensabschlüsse. Dabei sollen die internationalen Rechnungslegungen so vereinheitlicht werden, dass Jahresabschlüsse international vergleichbar sind.

"International Financial Reporting Standards auch für den Mittelstand“

Zwar besteht nur eine Pflicht zur Anwendung der internationalen Rechnungslegung für am Kapitalmarkt operierende Unternehmen. Trotzdem ist die Einführung einer IFRS für immer globaler agierende Mittelständler teilweise lohnend. Dabei unterscheidet sich das deutsche HGB und IFRS dann doch erheblich. Die IFRS möchte vor allem Investoren mit Informationen versorgen, die sie für ihre Entscheidungen benötigen. Das HGB hat mehr den handelsrechtlichen Gläubigerschutzes im Sinn.

Ohne Zweifel ist die Umstellung von HGB auf IFRS in einem mittelständischen Unternehmen mit erheblichen Aufwand verbunden. Diese ist oft ohne die Hilfe von externen Beratern gar nicht zu bewerkstelligen. Dabei gilt es genau abzuwägen ob vermeintliche Vorteile, die sich z.B. hinsichtlich verbesserter Finanzierungsmöglichkeiten ergeben, einen erhöhten Aufwand bei der Einführung von IFRS rechtfertigen.

Der BDI hat gemeinsam mit dem Bankenverband und Ernst&Young eine Broschüre zum Thema IFRS herausgegeben.
Unter dem Titel „International Financial Reporting Standards auch für den Mittelstand“ wird Pro & Contra der Einführung der Regeln der internationalen Rechnungslegung behandelt.

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