Prozessoptimierung in der ERP-Lösung: Immer ein neues System nötig?
25 Feb

Prozessoptimierung in der ERP-Lösung: Immer ein neues System nötig?

Gerade bei länger eingesetzten ERP-Systemen, stellt sich mit der Zeit heraus, dass einige Arbeitsabläufe noch Verbesserungs-Bedarf haben. Allerdings ist für eine Prozessoptimierung nicht unbedingt ein neues System von Nöten. Die Prozessanalyse kann ohnehin unabhängig vom ERP-System gemacht werden. Die Herausforderung liegt – wie so oft – bei der Umsetzung. Gerade die Datenstrukturen spielen bei Prozessoptimierungen eine große Rolle – und die sind schließlich das Herzstück eines jeden ERP-Systems. Wie können diese aber so verändert und verbessert werden, dass die nötige Prozessoptimierung umsetzbar wird?

Ein Prozessoptimierung ist oft nur von Nöten, da das System nicht auf dem neuesten Stand seiner Entwicklung ist. Gerade viele Standard-Lösungen, wie SAP Business One, bleiben trotz Anpassungen Update-fähig und können sich so weiter entwickeln. Bei anderen ERP-System ist das nicht möglich, Updates wurden vernachlässigt oder waren nicht im Angebot enthalten.
Außerdem kennen die Unternehmen nicht die Möglichkeiten und die Ausbaufähigkeiten ihres ERP-Systems. Die gewohnten Prozesse und Arbeitsweisen werden nicht mehr hinterfragt oder entwickeln sich in eine andere Richtung, als die ursprünglich vorgesehene.

Umso komplizierter die Umsetzung der Prozessoptimierung ist, umso mehr sollte das Unternehmen über ein neues System nachdenken. Auf jeden Fall sollte das System nach seiner Anpassung weiter ausbaufähig bleiben. Ist dies dem System nicht möglich, sollte ebenfalls über eine Lösungs-Wechsel nachgedacht werden. Eine gute Grundlage für Prozessoptimierungen sind somit immer ein Update-fähiges System und ein erfahrener ERP-Anbieter, der das Unternehmen bei der Prozessanalyse – und Optimierung unterstützen kann.
Generell sollte der Arbeitsaufwand und die Schwierigkeit einer Prozessoptimierung nicht unterschätzt werden. Ob mit neuem oder altem System.

 

 

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