SAP Business One – komplette Funktionalität einer gereiften ERP

SAP Business One deckt alle Geschäftsprozesse zur integrierten Abwicklung in mittelständischen Unternehmen ab. Die beinhalteten Module sind  Buchhaltung und Finanzmanagement – inklusive Kostenstellenrechnung und Anlagenbuchhaltung – Verkauf und Einkauf, Vertriebssteuerung, Marketing und CRM (Kundenbeziehungsmanagement), Servicemanagement sowie Lagerverwaltung und Produktionssteuerung. Ein allgemeines Aktivitätenmanagement hilft, Workflows abzubilden, die Validierungen und Genehmigungsverfahren beinhalten.

Eine umfassende Integration zwischen Microsoft Office und SAP Business One sorgt außerdem dafür, dass E-Mails, Termine und Aufgaben mit Microsoft Outlook synchronisiert werden.

SAP Business One – Oberflächen und Cockpits

Die Oberflächen von SAP Business One sind in allen Bereichen auf die Wünsche und Belange des Benutzers anpassbar. Cockpits, in denen tägliche Arbeitsaufgaben und die dazugehörigen Termine und Nachrichten personalisiert gebündelt werden, sind die ideale Arbeitsoberfläche für den User. Anzeigen, durchsuchen, organisieren und ausführen – alles von einem Platz aus. SAP Business One Cockpits können darüber hinaus mit Dashboards angereichert werden. Visualisierung von Kennzahlen aus den Finanz-, Verkaufs- und Servicemodulen, etwa in Form von Balken- oder Tortendiagrammen, können mit diesen Dashboards ideal realisiert werden.

SAP Business One – integrierte Mobilität

Reisende, wie Geschäftsführer oder Außendienstmitarbeiter, können auf SAP Busines One auch unterwegs zugreifen. Per Smartphone oder Tablet-PC lassen sich Aufgaben, Aktivitäten oder Kundendaten aus SAP Business One verwalten. Mit der Katalogfunktion kann der Vertrieb direkt beim Kunden präsentieren und Aufträge erfassen.

SAP Business One – Mehrwert durch Erweiterungen

Warum SAP Business One  bezüglich der Funktionstiefe durchaus in manchen Fällen mit den größeren Paketen der SAP  mithalten kann, hat nicht nur mit der ERP an sich zu tun. Die Mittelstandsanwendung, die ursprünglich Unternehmen im Fokus hatte, deren Geschäftsprozesse weniger komplex sind, zeichnet sich vor allem durch eine intelligente Umgebung zur Erweiterung durch Dritte aus.  Dies wurde weidlich genutzt und so entstanden über die Jahre ca. 600 Erweiterungen für das ERP-System. Diese sogenannten Add-ons für SAP Business One sind häufig nur kleine Funktionserweiterungen, die den einen oder anderen Anwendungsfall ermöglichen oder besser abzubilden helfen. Allerdings gibt es auch einige Pakete, die SAP Business One in eine komplette Branchenanwendung verwandeln und mit sehr starker Spezialisierung aufwarten. Beispiele dafür sind das Projektmanagement oder die Materialbedarfs- und Feinplanung in der Fertigungsindustrie.

SAP Business One – die internationalste ERP

Ein wichtiges Merkmal von SAP Business One ist seine internationale Ausrichtung. SAP Business One wird derzeit in mehr als 150 Ländern eingesetzt und ist in 41 länderspezifischen Versionen und 29 Sprachen erhältlich. Dadurch wird nicht nur eine hohe Abdeckung in den jeweiligen Ländern erreicht. Die jeweiligen länderspezifischen Versionen von SAP Business One erfüllen dabei alle steuerlichen und buchhalterischen Voraussetzungen der  Einsatzländer. Gleichwohl können die Installationen von einem Server aus betrieben werden. In dieser Klasse hat SAP Business One hiermit ein klares Alleinstellungsmerkmal.

SAP Business One – ERP für Niederlassungen und Filialen

SAP Business One bringt  schon wegen der beschriebenen Internationalität eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz als Filiallösung für Konzerne und größere Mittelständler mit. Gerade für solche größeren Unternehmungen, die eine SAP ECC oder SAP All-in-One Lösung als zentrale Anwendung einsetzen, ist SAP Business One die ideale Ergänzung, um schnell eine ERP Paket in einer – oft im Ausland befindlichen – Niederlassung einzuführen. Nicht nur dass dies wesentlich günstiger und schneller von Statten geht, auch ist die komplette Integration inklusive über 2.000 fertigen Intercompanyprozessen vorbereitet. Mittlerweile setzen über 1.500 Konzerne SAP Business One in seinen Niederlassungen ein.

SAP Business One – Technologie

Technologisch hat SAP Business One mit den „großen“ Paketen der SAP zunächst fast nichts gemeinsam. Statt auf die SAP-eigene Programmiersprache ABAP baut SAP Business One auf C# und .Net und ist dabei wesentlich näher an der „Microsoft-Welt“.
Bei der Umsetzung von  SAP Business One wurde konsequent auf  objektorientierte Programmierung gesetzt, was die uneingeschränkte Updatefähigkeit garantiert. Obwohl die Kernanwendung quasi Hoheitsgebiet der SAP ist und auch von SAP-Partnern nicht geändert werden kann, zeichnet sich SAP Business One gerade durch eine hochflexible Anpassbarkeit aus. Auf einer Eweiterungsschicht kann mit benutzerdefinierten Objekten, Tabellen und Feldern und einem Software Development Kit frei agiert werden.

SAP Business One ist ein Two Tier System. Hinter den Windows Clients arbeitet eine SQL–Datenbank. Natürlich wurde auch SAP Business One mit in die neue HANA –Strategie einbezogen. Nicht nur SAP Business One, auch die meisten Add-Ons laufen mittlerweile mit der In-Memory-Datenbank in Höchstgeschwindigkeit.

Mit SAP Business One wird eine  Integrationsumgebung ausgeliefert, die den Anschluss an alle anderen SAP Anwendungen bereithält. Daneben kann auf Basis aller gängigen Standards auch andere Software integriert werden.

SAP Business One – Preise und Kosten

Bei einer On-Premise-Installation sind einmalige Lizenzen  für SAP Business One (On-Premise-Installation) zu kaufen. Diese gelten für die gesamte Nutzungsdauer. Auf diese Lizenzen muss dann noch eine jährliche Wartungsgebühr von 17 – 20% entrichtet werden. Hinzu kommen die Kosten für die Datenbank (ca. 240,00 EUR / User)  und eventuell Lizenzkosten für Add-Ons.

Die Lizenzpreise beginnen bei 990,00 EUR für ein eingeschränktes Starterpaket und differieren bei Standardintegrationen zwischen 1.250 EUR und 2.500 EUR.

Die Dauer und der Aufwand für die Implementierung ist natürlich von den Anforderungen des Unternehmens abhängig, in dem SAP Business One eingeführt wird. Dies fängt an bei 5.000 – 10.000 EUR, kann aber bei entsprechender Komplexität auch in den sechsstelligen Bereich gehen.

 

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