Was ist was in der cloud?
10 Apr

Was ist was in der cloud?

ERP – aus der Cloud ist eine Variante des Angebots rund um Business Software, die zunehmend auf das Interesse mittelständischer Unternehmen trifft. Die Chancen die hinter den (verschiedenen) Betreibermodellen liegen sind vielfältig. Gerade Mittelständler sehen in Cloud-Computing die Möglichkeit sich ganz auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und die lästige IT-Arbeit anderen zu überlassen.

Auf diesem Wege verliert eigene IT-Ressourcen gegenüber Managed-Cloud-Umgebungen immer mehr an Boden. Heute betreiben zwar noch viele Unternehmen Ihre eigene IT, doch der Weg in Richtung Cloud ist bereits beschritten und wird immer mehr. Nur noch 26 Prozent der Entscheider planen, die eigenen Ressourcen weiter auszubauen.

Gleichzeitig herrscht immer noch etwas Begriffsverwirrung bezüglich Cloud und SAAS (Software as a service). Einige der grundsätzlichen Begrifflichkeiten sollen hier deshalb erklärt werden:

Was ist Cloud Computing?

Die grundlegende Idee hinter Cloud Computing ist es, klassische Produkte zu Webservices umzuwandeln. Cloud Computing ist dabei kein fester Produktbegriff, sondern umfasst unterschiedliche Computing-Aspekte, wie Netzwerkinfrastruktur, Software und Datenspeicherung. All diese Produkte werden als Service angeboten, bei dem man am Ende nur das bezahlt, was man tatsächlich nutzt. Die Daten des Nutzers werden extern gespeichert und sind über das Internet zugänglich. Der Serviceanbieter verwaltet die gesamte Infrastruktur und/oder Software des Nutzers, damit dieser Zeit hat, um sich vollständig auf seine Kernaufgaben und Prozesse konzentrieren zu können. Viele Anbieter speichern die Daten in unterschiedlichen Rechenzentren, die geografisch voneinander getrennt sind und sich an unterschiedlichen Standorten befinden. Auf diese Weise können die Nutzer bei Stromausfällen oder Naturkatastrophen über ein anderes Rechenzentrum auf ihre Daten in der Cloud zugreifen.

Was ist Infrastructure as a Service (IaaS)?

Infrastructure as a Service (kurz: IaaS) ist das Rückgrat des Cloud Computing. Anstatt sich teure Rechenzentrumsinfrastruktur zu kaufen, mieten Nutzer bei einem IaaS-Anbieter einfach etwas Platz in einem virtuellen Rechenzentrum. Zugriff auf dieses virtuelle Rechenzentrum erhalten sie über das Internet, die sogenannte ‚Cloud‘. Dieses Segment des Cloud Computing stellt die Grundlagen der IT zur Verfügung, wobei Nutzer lediglich für die Geräte zahlen, die sie nutzen: CPU Cores, RAM, Festplattenspeicherplatz und Datentransfer. Man denke hier zum Beispiel an ProfitBricks, Amazon EC2 oder Rackspace Cloud. All drei Anbieter erlauben es Nutzern, virtuelle Server zu mieten.

Was ist Platform as a Service (PaaS)?

Platform-as-a-service (PaaS) ist eine Lösung, um individuelle Anwendungen in der Cloud zu entwickeln, zu testen, zu nutzen und zu verwalten. Dieses Standbein des Cloud Computing gewinnt an Popularität, da es Anwendern ermöglicht, sich ganz auf die Anwendungsentwicklung zu konzentrieren. Mit Hilfe von PaaS braucht man die darunter liegende Struktur weder zu kaufen noch zu verwalten; PaaS-Anbieter tun sich oft mit IaaS-Anbietern zusammen, um die jeweiligen Plattformen von der Entwicklung bis zur Nutzung auf einem flexiblen Infrastruktur-Fundament zu hosten.

Was ist Software as a Service (SaaS)?

Software as a Service (SaaS) beschreibt die Nutzung von Software online durch Cloud-Computing, anstelle diese zu kaufen und lokal auf dem Rechner zu installieren. SaaS-Produkte können in zwei Bereiche eingeteilt werden: Anwenderprodukte und Unternehmensapplikationen. Übliche Beispiele für SaaS-Anwenderprodukte sind Gmail und Google Docs; beide sind gebührenfrei in der Nutzung und über einen Webbrowser erreichbar. Bekannte SaaS-Applikationen für Unternehmen sind zum Beispiel Netsuite und Salesforce.com. Diese Programme ermöglichen es Unternehmen, einzelne Unternehmenssegmente, wie Sales & Marketing, durch das Internet effizienter zu nutzen. SaaS-Anbieter nutzen Mandantenfähigkeit (Multy-Tenancy), um die Kosten der Infrastruktur gering zu halten. Die Software ist für alle registrierten Nutzer erreichbar und wird automatisch aktualisiert und modifiziert, ohne dass dafür zusätzliche Kosten anfallen. Der SaaS-Anbieter verwaltet die gesamte Infrastruktur an einem oder mehreren Orten. Damit reduzieren sich für ihn die Kosten, so dass er die Software-Nutzung mittels einer monatlichen Nutzungsgebühr deutlich günstiger anbieten kann als die teure Eingangsinvestition beim Kunden selbst. SaaS-Programme können über PaaS-Anwendungen entwickelt werden, die wiederum auf IaaS laufen.

Was ist Virtualisierung?

Im Zusammenhang mit aktuellen IT-Themen taucht neben Cloud Computing immer wieder der Begriff „Virtualisierung“ auf. Virtuelle Maschinen erobern zunehmend die Rechenzentren und vielfach wird die Virtualisierung als der maßgebliche Schlüssel und Schritt auf dem Weg zur optimalen IT-Infrastruktur für Unternehmen jeder Größenordnung bezeichnet.

Was ist eine Private Cloud?

Bei der Private Cloud handelt es sich um eine spezielle Server-Umgebung, die nur für einen Nutzer (ein Unternehmen oder eine Organisation) bereitgestellt und in der Regel selbst im eigenen Haus betrieben wird. Der Zugriff erfolgt entweder über das Internet oder über ein hauseigenes Intranet.

Was ist eine Hybrid Cloud?

Die Hybrid Cloud ist eine Kombination aus einer vom Nutzer vor Ort gehosteten Hardware (Private Cloud) und einem Cloud Service Provider in der Public Cloud. In dieser Mischform aus beiden Ansätzen werden somit bestimmte Services im eigenen Haus betrieben und verarbeitet, während andere bei einem Public-Cloud-Anbieter über das Internet zur Verfügung stehen.

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