BMP: Werkzeug oder Konzept?
14 Mrz

BMP: Werkzeug oder Konzept?

Business Process Management – kurz BMP – bezeichnet im Prinzip nichts anderes als Prozessmanagement. Die Aufgaben von diesem wurden häufig als Tools in ERP-Systemen integriert. Zum Frust der Anwender. Denn Business Process Management ist doch mehr ein Konzept, als ein Werkzeug zur Überwachung der Geschäftsprozesse.


Mit der wachsenden Digitalisierung, steigt auch die Erwartung an die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Gerade wenn ein BMP-Tool bereits im ERP-System implementiert wurde, verlassen sich die Anwender auch die Funktionalität, die das Business Process Management als Anwendung zunächst verspricht. Allerdings mit nur kleinem Ergebnis. Denn die Transparenz, die sich die Unternehmen durch den Einsatz von BMP-Tools erhoffen, tritt kaum ein. Was dabei übersehen wird, ist das es dennoch etwas im BMP gibt, was sich die Anwender zu Nutze machen können: das Konzept.

Eigentlich soll das BMP keine andere Frage beantworten als „Wer macht was, wann, wie und womit?“. Kennt man die Antwort auf die Frage, hat dies denn Vorteil, dass man die Geschäftsprozesse erkennt und dadurch stetig gestalten und verbessern kann. Zudem wird dadurch ja ein genaue Dokumentation aller Abläufe möglich, die schließlich von gesetzlicher Seite aus zum Teil notwendig ist. Eine angewandte BMP macht außerdem die gezielte Abgleichung der Kostenkalkulation mit den Geschäftsprozessen möglich. Und das ist es doch, worauf es am Ende ankommt. Prozesse so zu optimieren, dass sie der Wirtschaftlichkeit und dem Wettbewerb optimal entsprechen.

Weit mehr von Vorteil als ein integriertes BMP-Tool ist hier eine ERP-Software, die agil ist und deren Prozesse anpassbar bleiben. Nur so kann ein Unternehmen flexibel auf die Dynamik im Markt agieren. Ein Prozess, der immer noch auf einem Konzept basiert – ja basieren muss. Ein System kann zwar mittlerweile die wichtigen Kennzahlen so anzeigen, dass Geschäftsprozesse so dargestellt werden, dass die Fokus-Frage “Wer macht was, wann und womit?” gut beantwortet werden kann. Die Konsequenz für die Unternehmensprozesse zu erfassen, bleibt jedoch beim Anwender.

 

 

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