2 Okt.

Erfolgreich ERP einführen: Mitarbeiter integrieren

Die Einführung eines ERP-Systems garantiert nicht auch automatisch dessen Erfolg. Meist geht der Software-Implementierung ein langes Verfahren von Prozessanalyse und Anpassungen voraus. Dass die neue System-Lösung ihre Versprechen von Transparenz und Effizienz tatsächlich einhalten kann, braucht es aber noch einen essenziellen Faktor – integrierte Nutzer.  Worauf ist zu achten beim Mitarbeiter integrieren in die ERP Einführung.

Demnach kann die beste ERP-Software ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn alle Anwender mitziehen. Wie aber die Mitarbeiter integrieren ohne diese zu demotivieren?
Hier eine kleine Anleitung…

Versino Financial Suite für SAP Business One Finanzwesen

DON’T:

Eine ERP-Einführung ist nicht nur eine einfache Umstrukturierung der IT. Meist ändern sich dadurch auch viele Prozesse und Abläufe und damit auch Aufgaben im Unternehmen. Bezieht man die Mitarbeiter in diese Entwicklung nicht mit ein, können sie sich schnell übergangen fühlen. Das Nichtwissen um die erneuerten Strukturen mündet in Angst und resultiert damit in einer Ablehnung des neuen Systems, da dessen Vorteile nicht erkannt werden. Stattdessen wird versucht an dem System “vorbei” zu arbeiten. Die Geschäftsleitung aber wird versuchen die Leistung der Mitarbeiter über das System zu messen – und eine schlechte Entwicklung des jeweiligen Mitarbeiter vorhalten. Eine ungesunde Unternehmenskultur ist auf jeden Fall vorprogrammiert.

DO:

Ein ERP-System ist vor allem dazu da, den Informationsaustausch innerhalb eines Unternehmens zu verbessern. Dadurch werden viele Routineaufgaben häufig irrelevant. Dafür haben die Mitarbeiter mehr Zeit sich mit der Organisation ihrer Hauptaufgaben zu beschäftigen. Dadurch wächst aber auch deren Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit von leitenden Postionen. Es ist deshalb wichtig die Mitarbeiter während der ERP-Einführung auf diese Veränderung vorzubereiten.

Mitarbeiter integrieren!

Verantwortliche in einem ERP-Projekt, wie z.B. der Projektleiter, sollten lieber gleich mit der Zielsetzung der Neueinführung arbeiten: Transparenz. Schon bei der Prozessanalyse einfach die Mitarbeiter integrieren. So fühlen sich diese in ihren Bedürfnissen wahrgenommen und können die Optimierung nachvollziehen. Jede davon sollte das Management außerdem Kommunizieren – im Fall von komplexeren Abläufen z.B. auch mit Schulungen. Können die Mitarbeiter ihre Vorteile in der neuen Software sehen, kann die Einführung eine sehr motivierende Wirkung haben. Diese ist wiederum der Schlüssel zum Erfolg des neuen ERP-Systems.

Nis-2-ERP

NIS-2 , Medizintechnik & ERP

Die Schonfrist ist vorbei. Seit dem 6. März 2026 sind die Registrierungsfristen beim BSI abgelaufen, und das Bundesamt ist zur ...
Generative KI im ERP

Generative KI im ERP: Wie LLMs die Rolle von ERP-Systemen verändern

Mit dem Aufkommen generativer KI und großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) verändert sich die Rolle von ERP-Systemen grundlegend. Statt ...
ERP FUTURE

Mit APIs und Microservices die ERP-Zukunft vorbereiten

Viele mittelständische Unternehmen arbeiten noch immer mit ERP-Monolithen, die über Jahre gewachsen sind. Die Module dieser Systeme sind eng miteinander ...
DATA-QUALITY

Datenqualität & KI : KI kann nur so gut sein wie Ihre Daten

Unternehmen investieren heute massiv in KI-Technologien, intelligente Automatisierung und moderne ERP-Architekturen. Trotzdem scheitern viele Modernisierungsprojekte schon in frühen Phasen, weil ...
ERP-mit-KI-erweitern

KI-ERP-Transformation Grundlagen und KI-Governance

Die Modernisierung monolithischer ERP-Systeme durch Künstliche Intelligenz (KI) beginnt nicht mit Algorithmen, sondern mit einem klaren Verständnis. Unternehmen müssen zunächst ...
ERP Software Themen

Monolithische ERP-Systeme im Mittelstand: Herausforderungen, Lösungswege und Risikomanagement

Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systeme bilden das digitale Rückgrat mittelständischer Unternehmen. Denn als zentraler Prozess- und Daten-Hub steuern sie kritische Abläufe von der ...