Stammdaten

Bevor Sie die SAP Business One Bankenabwicklung nutzen können, ist es essenziell, die notwendigen Stammdaten im System zu hinterlegen. Diese bilden die Grundlage für alle weiteren Prozesse. Von Zahlwegen über Banken bis hin zu Hausbanken – die sorgfältige Pflege dieser Daten ist entscheidend für eine reibungslose Abwicklung Ihrer Finanzgeschäfte. Weiterhin sind für deine spätere Verarbeitung von Kontoauszügen zusätzliche Angaben erforderlich.

Banken anlegen

Die Verwaltung dieser Daten umfasst die Definition Ihrer Banken, die Zuordnung der Hausbanken und die Pflege der Bankverbindungen Ihrer Geschäftspartner. Bevor Sie eine Bank in diesen Rollen verwenden können, ist es notwendig zu überprüfen, ob sie bereits im System definiert ist. Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Neuanlage erforderlich, bei der Informationen wie Land, Bankencode, Bankname und BIC/SWIFT-Code angegeben werden müssen​​.

Hausbankkonten definieren

Die Einrichtung Ihrer Hausbankkonten erfolgt im Fenster “Hausbankkonten” unter Administration. Für jedes Bankkonto sind spezifische Angaben erforderlich, darunter die Bankleitzahl (BLZ), Filiale, Kontonummer, Vorlagenname, nächsthöhere Schecknummer und der BIC/SWIFT-Code. Es ist essenziell, für jedes Bankkonto ein eigenes Buchhaltungskonto zu führen, um eine akkurate Abstimmung zu gewährleisten und Komplikationen zu vermeiden, die entstehen, wenn mehrere Bankkonten auf ein Buchhaltungskonto gebucht werden​​.

Die Zuordnung der Bankverbindungen zu Geschäftspartnern

Neben der Definition von Banken in der SAP Business One Bankenabwicklung und der Einrichtung von Hausbankkonten ist auch die Zuordnung der Bankverbindungen zu Ihren Geschäftspartnern ein nötiger Schritt. Diese Zuordnung ermöglicht es, Zahlungsanweisungen präzise und effizient durchzuführen. Die Definition, von welcher Bank bzw. auf welche eigene Bank beim einzelnen Geschäftspartner gezahlt wird, erfolgt im Fenster “Geschäftspartner-Stammdaten” auf der Registerkarte “Zahlungslauf”​​.

Manuelle Zahlungen: Ein- und Ausgänge in SAP Business One

SAP Business One Bankenabwicklung

SAP Business One ermöglicht, manuelle Ein- und Ausgangszahlungen zu buchen. Dies kann für verschiedenste Transaktionen nützlich sein. Dazu zählen unter anderem Bankkontoauszüge oder Kassenvorgänge. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass manuelle Journalbuchungen zwar möglich sind, aber die lückenlose Belegkette unterbrechen können. SAP Business One klassifiziert Eingangs- und Ausgangszahlungen daher in gesonderte Belegarten, was in vielen Bereichen von Vorteil ist und eine Einbindung der Rechnungen bei Zahlung ermöglicht.

Die Auswahl der Zahlungsmethode in der SAP Business One Bankenabwicklung

Schließlich haben Sie im Prozess der Bankenabwicklung ist die Auswahl der Zahlungsmethode. SAP Business One bietet hierfür eine intuitive Oberfläche, auf der Sie zwischen Scheck, Überweisung, Kreditkarte oder Barzahlung wählen können. Jede Methode erfordert die Eingabe spezifischer Daten, wie etwa Scheckinformationen oder Kreditkartendetails. Die Wahl des Sachkontos spielt ebenfalls eine Rolle und kann, basierend auf der Sachkontenfindung, vorgeschlagen und bei Bedarf angepasst werden.

SAP-Business-One-Netting-und-debitorische-Kreditoren

Netting in SAP Business One: Was die Versino Financial Suite anders macht

Wenn ein Geschäftspartner sowohl Kunde als auch Lieferant ist, klingt das nach einer komfortablen Situation. Man kennt sich, man vertraut …
Susa-in-der-Versino-Financial-Suite

Summen- und Saldenliste in SAP Business One: Was die Versino Financial Suite anders macht — und warum das beim Steuerberater auffällt

Die Summen- und Saldenliste gehört zu den ältesten Berichten der Buchhaltung. Jedes Buchhaltungsprogramm hat sie, und SAP Business One selbst …
UPDATE Versino Financial Suite

Versino Financial Suite Version 05.2026: Was sich geändert hat

Version 05.2026 der Versino Financial Suite bringt zwei Neuerungen, die direkt auf Zeitverlust und Systemgrenzen zielen, die in der täglichen …
E-Invoice-International

E-Rechnung 2026: Vom Empfang zur Versandpflicht — was der Mittelstand jetzt klären muss

Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes B2B-Unternehmen in Deutschland elektronische Rechnungen empfangen können — unabhängig vom Umsatz. Anderthalb Jahre …
Leistungsbeschreibung

Leistungsbeschreibung in der E-Rechnung: Wie viel Detail muss wirklich hinein?

Die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung verschiebt den Fokus weg vom bloßen PDF hin zu strukturierten Daten. Besonders spürbar wird das …
SPAIN-Verifactu

Verifactu in Spanien: die neue Rechnungsstellungspflicht

Spanische Unternehmen stehen vor einem Wendepunkt in ihrer digitalen Buchhaltung. Das Königliche Dekret 1007/2023 und die Verordnung HAC/1177/2024 verpflichten nahezu …
Wird geladen …