28 Apr.

Coresuite Framework

Versino Financial Suite

Das Coresuite Framework ist die gemeinsame Laufzeit- und Infrastrukturebene aller Coresuite-Add-ons für SAP Business One. Es stellt Dienste bereit, die jedes Einzelprodukt — Customize, Designer, Country Package, Easy Functions, Sharpshooter, LayoutHelper, SIP Management — nutzt: Lizenzverwaltung, Benutzerrollen, Menüintegration, Event-Handling, Datenbank-Abstraktion und Update-Mechanismen.

Kontext

Beim Start von SAP Business One lädt das Framework als zentrales Add-on zuerst und prüft anschließend, welche Coresuite-Komponenten im Mandanten installiert und lizenziert sind. Es öffnet die Datenbankverbindung, registriert eigene UI-API-Event-Listener und hält den gemeinsamen Konfigurations-Cache. Lizenzfunktionen werden in der Coresuite Administration verwaltet, pro Benutzer und pro Modul; die Zuweisung bestimmt, welche Menüs und Funktionen sichtbar sind. Die UDT-Namensräume folgen den SAP-B1-Konventionen — Coresuite-Tabellen tragen typischerweise den Präfix @COR_ und halten Konfigurationen, Validierungsregeln, Layout-Zuordnungen und Druckprotokolle. Fürs Monitoring stehen im Framework Logs und Diagnosefunktionen bereit, die die Fehlersuche modulübergreifend vereinfachen.

Abgrenzung

Das Framework ist kein eigenständiges Fachmodul — es liefert keine Belege, Layouts oder Auswertungen, sondern nur die Grundlage, auf der die Fachmodule arbeiten. Gegenüber dem Versino-/VerXs-Framework der Versino Financial Suite steht es außerhalb des Standardproduktverhaltens: Kunden mit beiden Welten im selben Mandanten haben zwei parallele Infrastrukturschichten. Und es ersetzt natürlich nicht den SAP-B1-Standard-Kernel: Ohne SAP Business One selbst läuft weder Framework noch eines der Coresuite-Module.


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