28 Apr.

Patch Level vs. Feature Package


E-Rechnung in Deutschland: So setzen Sie die Pflicht mit SAP Business One um

SAP liefert Aktualisierungen für SAP Business One in zwei Release-Typen: Feature Packages (FP) und Patch Levels (PL bzw. Service Pack SP). Die aktuelle Versionsnummer ist unter Hilfe → Info zu SAP Business One in der obersten Zeile sichtbar, beispielsweise 10.0 FP 2508 PL 04.

Kontext

Ein Feature Package (z.B. FP 2405, FP 2502, FP 2508) bringt neue Funktionen: neue OData-Entitäten im Service Layer, neue Prozesse, UI-Erweiterungen, zusätzliche Lokalisierungen, geänderte Datenmodelle. Die Nummerierung folgt Jahr und Monat (FP 2508 = August 2025) und markiert einen größeren Entwicklungsstand. Zwischen zwei Feature Packages veröffentlicht SAP Patch Levels bzw. Service Packs — kleinere Auslieferungen mit Bugfixes, Sicherheitsreparaturen und kleineren Anpassungen ohne fachliche Erweiterungen. Dem gleichen FP-Stand können mehrere PLs folgen, etwa FP 2508 PL 00, PL 01, PL 02. Für Integrationen und Add-ons ist der FP-Stand besonders relevant: Er bestimmt, welche Service-Layer-APIs verfügbar sind (siehe Change Logs pro FP). Add-ons wie B1UP, Coresuite, CKS.DMS und die Versino Financial Suite pflegen eigene FP-Kompatibilitätsmatrizen und müssen nach einem FP-Upgrade typischerweise ebenfalls auf eine kompatible Version gehoben werden.

Abgrenzung

Patch Levels sind technisch keine großen Änderungen — trotzdem sollten sie nicht übersprungen werden, weil sie Sicherheitslücken schließen und Voraussetzung für spätere FP-Updates sein können. FPs hingegen sind keine Pflicht-Sprünge: Kunden bleiben oft eine oder zwei FP-Generationen zurück, um Add-on-Stabilität zu sichern. Gegenüber einem Major Release wie dem Sprung von SAP B1 9.x auf 10.0 ist ein FP-Wechsel deutlich risikoärmer und ohne Migration der Datenbank möglich. Eine saubere B1-Upgrade-Strategie schreibt fest, wie häufig FPs eingespielt werden, wann PLs installiert werden und wer welche Testläufe vor der Produktivübernahme macht.


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