28 Apr.

Opportunity Management


E-Rechnung in Deutschland: So setzen Sie die Pflicht mit SAP Business One um

Opportunity Management ist der CRM-Teil von SAP Business One, in dem Verkaufs- und Einkaufschancen systematisch erfasst, bewertet und zum Abschluss geführt werden. Eine Opportunity bündelt alle Informationen zu einem potenziellen Auftrag — Kunde oder Lead, erwartetes Volumen, Wettbewerber, Partner, Stufen und zugehörige Belege — und macht die Vertriebspipeline messbar.

Kontext

Opportunities werden in der CRM-Gruppe (Web Client: Opportunitys / Opportunity anlegen) gepflegt. Der Kopf enthält Geschäftspartner, Vertriebsmitarbeiter, Status (Offen, Gewonnen, Verloren), ermittelten Abschluss % und einen Prozesstyp. Auf den Registerkarten werden Klassifizierung (Kanal, Herkunft), Potenzial (erwarteter Gewinn, Laufzeit), Stufen (Verkaufsstufen mit prozentualem Fortschritt und verknüpften Belegen) und Partner (mitwirkende Geschäftspartner) erfasst. Über Nächste Stufe wandert die Opportunity durch die Pipeline; Angebote und Kundenaufträge können direkt aus der Opportunity heraus erzeugt werden. Der Abschluss % der letzten Stufe speist gewichtete Forecasts: erwarteter Umsatz × Wahrscheinlichkeit. Auswertungen im Dynamic Opportunity Analysis-Bericht, in Pervasive-Analytics-Dashboards oder in extern angebundenen Tools (z.B. HubSpot) zeigen Pipeline-Volumen, Gewinn-/Verlust-Raten und Funnel-Metriken nach Vertriebsmitarbeiter, Region oder Produkt.

Abgrenzung

Opportunity Management ist kein Ersatz für den operativen Verkaufsprozess: Eine Opportunity wird mit einem konkreten Kundenauftrag in die Belegkette übergeben, ersetzt aber weder Kundenauftrag noch Rechnung. Es unterscheidet sich von der reinen Aktivitätenverwaltung, die einzelne Termine, Anrufe und Aufgaben dokumentiert, und vom Lead-Management, das sich auf die Qualifizierung von Interessenten vor Opportunity-Eröffnung konzentriert. Gegenüber reinen Marketing-Automation-Plattformen liegt der Schwerpunkt in SAP B1 auf der nahtlosen Übergabe in die ERP-Abwicklung, nicht auf Kampagnen und Nurturing — dafür werden klassischerweise HubSpot, Snitcher oder vergleichbare Systeme vorgeschaltet.


ReAct und RLEF

ReAct und RLEF: Wie Künstliche Intelligenz aus echten Fehlern lernt — und was der automatische Bankabgleich in SAP Business One damit zu tun hat

Dies ist die vierte Folge einer Reihe auf diesem Blog, die sich mit KI-Grundlagen im Zusammenspiel mit SAP Business One ...
Service Layer KI als transaktionalen Schicht

SAP B1 10.0 FP2608: Service Layer KI als transaktionalen Schicht

Der Service Layer von SAP Business One diente bisher überwiegend als passiver Datenlieferant: Anwendungen fragten Daten über OData ab, jede ...
Process Reward Model

Process Reward Models: Warum ein richtiges Ergebnis noch keinen richtigen Weg beweist

Diese Reihe nimmt fortlaufend einzelne KI-Grundbegriffe und Methoden wie die Process Reward Model unter die Lupe .Die vorige Folge hat ...
Test-Time-Compute-Scaling

Test-Time Compute Scaling: Warum ein kleineres KI-Modell am Ende gewinnen kann — und was der Lieferantenvergleich in SAP Business One damit zu tun hat

Dies ist eine Fortsetzung der Reihe auf diesem Blog, die sich mit Künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit SAP Business One ...
RLHF

RLHF und Reward-Modelle: KI-Hype oder was der Genehmigungsprozess in SAP Business One damit zu tun hat

Key Takeaways Der Beitrag behandelt die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit SAP Business One und grundlegenden KI-Themen. Dank ...
AI WEBINAR

KI – Antworten aus SAP Business One – ohne SQL, ohne IT-Ticket

Live-Webinar am 30. Juli 2026, 14:00–14:30 Uhr | Live-Demo über Microsoft Teams | Dauer: 30 Minuten „Wie war der Umsatz ...
Wird geladen …