28 Apr.

Verkaufsanalyse


E-Rechnung in Deutschland: So setzen Sie die Pflicht mit SAP Business One um

Die Verkaufsanalyse ist in SAP Business One der zentrale Bericht, um Umsätze, Bruttogewinne und Absatzmengen nach Kunde, Artikel oder Vertriebsmitarbeiter auszuwerten. Sie aggregiert die Daten aus allen fakturierten Verkaufsbelegen und liefert zugleich die Einstiegspunkte, um einzelne Kennzahlen bis auf die Belegebene zurückzuverfolgen.

Kontext

Aufgerufen wird die Verkaufsanalyse über Berichtsauswahl → Einkauf und Verkauf → Umsatzanalyse. Als Anzeigeoptionen stehen unter anderem nach Kunden (jährlich/monatlich), nach Artikeln und nach Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung; per Doppelklick auf eine Zeile wird der Detailbericht mit allen zugrunde liegenden Belegen geöffnet. Basis der Auswertung sind die Ausgangsrechnungen (OINV/INV1) und Ausgangsgutschriften (ORIN/RIN1). Für aussagekräftige Bruttogewinne muss Bruttogewinn berechnen in den Belegeinstellungen aktiviert sein; der Ursprung des Basispreises wird bei kontinuierlicher Bestandsführung auf Artikelkosten gestellt, andernfalls auf Preislisten oder den zuletzt ermittelten Einkaufspreis. Für Migrationsszenarien existiert das SDOC-Konzept der statistischen Belege, mit dem historische Umsätze lückenlos in die Verkaufsanalyse eingespielt werden können — abrufbar über die Queries SDOC_Statistische und aktuelle Rechnungen und SDOC_Umsatzanalyse inkl. statistischer Belege für Management-Reporting auf Jahres- und Monatsebene.

Abgrenzung

Die Verkaufsanalyse ist keine CRM-Auswertung: Sie zeigt realisierte Umsätze, nicht die Opportunity-Pipeline — dafür existieren eigene CRM-Berichte. Sie ist auch nicht identisch mit dem Pervasive Analytics Dashboard, das auf HANA-Views basiert und interaktive Kacheln bietet; die Verkaufsanalyse liefert dagegen tabellarische, drill-down-fähige Standardberichte. Vom Jahresabschluss oder der GuV unterscheidet sie sich dadurch, dass sie die Vertriebssicht (nach Kunde/Artikel) abbildet, nicht die kontenbasierte Finanzsicht.


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