
Die Offenlegungspflicht (auch Publizitätspflicht genannt) ist die gesetzliche Verpflichtung für bestimmte Unternehmen, ihre Jahresfinanzberichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Deutschland betrifft dies vor allem Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und bestimmte Personengesellschaften (GmbH & Co. KG), die ihre Unterlagen beim elektronischen Bundesanzeiger einreichen müssen. Der Zweck dieser Transparenzvorschrift ist der Gläubigerschutz und die Information des allgemeinen Geschäftsverkehrs. Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen hängt von der Größe des Unternehmens ab, die in § 267 HGB in kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften unterteilt wird. Während große Gesellschaften ihren kompletten Jahresabschluss inklusive Lagebericht, Bestätigungsvermerk und weiteren Berichten publizieren müssen, genießen kleine Gesellschaften erhebliche Erleichterungen. Die Offenlegung ist der letzte Schritt nach der Erstellung der Finanzberichte, weshalb sie direkt mit dem Prozess des Jahresabschlusses in SAP Business One verknüpft ist. Spezialisierte Finanz-Add-ons wie die Versino Financial Suite können den Prozess vereinfachen, indem sie die Datenaufbereitung für die elektronische Übermittlung im geforderten Format (z.B. XBRL) unterstützen.
Leistungsbeschreibung in der E-Rechnung: Wie viel Detail muss wirklich hinein?
Verifactu in Spanien: die neue Rechnungsstellungspflicht
Die E-Invoicing-Vorschriften in Europa
Versino Financial Suite V09.2025 für SAP Business One
Outsourcing der Buchhaltung: Warum es sich für mittelständische Unternehmen lohnt