
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz AVV, ist eine zwingend notwendige, schriftliche Vereinbarung, die auf der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) basiert. Er wird immer dann benötigt, wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten von einem externen Dienstleister verarbeiten lässt. Der AVV regelt detailliert die Rechte und Pflichten beider Parteien und legt unter anderem die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten fest. Für das beauftragende Unternehmen ist der AVV essenziell, da es trotz der Auslagerung die volle Verantwortung für den Datenschutz behält. Beim Einsatz von ERP-Systemen aus der Cloud ist daher die sorgfältige Prüfung des Anbieters entscheidend, um die Einhaltung der DSGVO mit SAP Business One sicherzustellen. Dies gilt ebenso für eingesetzte Erweiterungen; so muss gewährleistet sein, dass auch Add-ons wie die Versino Financial Suite, die ebenfalls auf sensible Finanzdaten zugreifen, im sicheren und datenschutzkonformen Rahmen des Hauptsystems arbeiten.
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