
Outtasking ist eine sehr spezifische und granulare Form der Auslagerung. Während beim umfassenden Outsourcing oder BPO ganze Prozesse oder Abteilungen an einen externen Partner übergeben werden, bezieht sich Outtasking auf die Vergabe einzelner, klar definierter und oft zeitlich begrenzter Aufgaben (englisch "Tasks"). Ein typisches Beispiel wäre, nicht die gesamte Marketingabteilung auszulagern, sondern nur die Durchführung einer einzelnen Social-Media-Kampagne. In der IT könnte man nicht den gesamten Helpdesk auslagern, sondern nur die Aufgabe der nächtlichen Server-Wartung. Der entscheidende Vorteil des Outtasking liegt darin, dass das Unternehmen die volle Kontrolle und Verantwortung über den Gesamtprozess behält und sich lediglich für hochspezialisierte Einzeltätigkeiten externes Expertenwissen einkauft. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben mit einer ERP-Software können Unternehmen oft den Bedarf am Outtasking einfacher administrativer Tätigkeiten reduzieren, was einer der wesentlichen Vorteile einer ERP-Software ist. Für komplexe Finanzaufgaben, die man intern behalten möchte, können wiederum spezialisierte Werkzeuge wie die Versino Financial Suite die notwendige Unterstützung bieten, um diese effizient selbst zu erledigen.
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