
Das strenge Niederstwertprinzip ist eine Bewertungsvorschrift aus dem Handelsrecht, die für das Umlaufvermögen gilt. Es besagt, dass Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens (z. B. Vorräte oder Forderungen) zum Bilanzstichtag mit ihrem niedrigsten Wert angesetzt werden müssen. Dies gilt sowohl bei dauerhaften als auch bei vorübergehenden Wertminderungen. Das Prinzip dient dem Vorsichtsprinzip und soll sicherstellen, dass die Bilanz vorsichtig und realistisch ist, indem mögliche Verluste antizipiert werden. Es steht im Gegensatz zum gemilderten Niederstwertprinzip, das für das Anlagevermögen gilt. Spezielle Bewertungsanforderungen können durch Add-ons wie die Versino Financial Suite unterstützt werden, die erweiterte Finanzanalysen ermöglichen.
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