13 Apr.

VAT in the Digital Age (ViDA)

VAT in the Digital Age (ViDA) ist ein am 11. März 2025 vom EU-Rat verabschiedetes Reformpaket, das das europäische Mehrwertsteuersystem an digitale Geschäftsprozesse anpasst. ViDA zielt auf die Bekämpfung von Mehrwertsteuerbetrug — jährlich rund 61 Milliarden Euro Verlust in der EU — und den Abbau bürokratischer Hürden für grenzüberschreitend tätige Unternehmen.


E-Rechnung in Deutschland: So setzen Sie die Pflicht mit SAP Business One um

Ein Anwendungsprogramm, das Abfragen im System generiert. Der Abfragegenerator wird manchmal auch als Abfrageassistent bezeichnet.
Dieser "Query-Builder" in SAP Business One ist ein Werkzeug, mit dem man Abfragen erstellen und anzeigen kann, um Daten aus der SAP Business One-Datenbank abzurufen. Es können dabei Abfragen erstellt werden, die sich danach auf verschiedene Weise sortieren und filtern lassen. Zusätzlich zu den benutzerdefinierten Feldern und Berechnungen können die Benutzer die Ergebnisse ihrer Abfragen in verschiedenen Formen exportieren, z. B. als Excel-Tabellenblatt oder im PDF-Format.

Das ViDA-Paket ruht auf drei Säulen mit gestaffelten Fristen:

Säule 1 — Digitale Meldepflichten und E-Invoicing:** Die elektronische Rechnung nach dem europäischen Standard EN 16931 wird zum Regelfall für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen. Unternehmen müssen Transaktionsdaten innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung digital an die Finanzbehörden melden. Diese Echtzeit-Meldung ersetzt die bisherige zusammenfassende Meldung (ZM). Die EU-weite Verpflichtung greift ab dem 1. Juli 2030. Für SAP-B1-Anwender bedeutet das: Die Prozesse rund um Ausgangsrechnungen, Schnittstellen zu Finanzbehörden und das bestehende E-Invoicing müssen rechtzeitig auf die neuen Meldefristen und Formatvorgaben vorbereitet werden.
Säule 2 — Plattformökonomie:
Plattformen wie Airbnb oder Uber werden als sogenannte fiktive Lieferer (Deemed Supplier) in die Steuerpflicht genommen, wenn der eigentliche Dienstleister keine Mehrwertsteuer abführt. Die Regelung tritt stufenweise ab Juli 2028 in Kraft, einzelne Mitgliedstaaten können die Einführung bis Januar 2030 aufschieben.

Säule 3
— Einheitliche MwSt-Registrierung (Single VAT Registration):

Durch die Erweiterung des One-Stop-Shop (OSS) sollen Unternehmen ihre gesamte EU-weite Mehrwertsteuer über ein einziges Portal im Heimatland abwickeln können — statt sich in jedem Land einzeln zu registrieren. Erste Erleichterungen beginnen ab Januar 2027, weitere Ausbaustufen folgen bis 2028.

Abgrenzung:** ViDA ist nicht mit einzelnen nationalen E-Rechnungspflichten wie dem deutschen E-Rechnungsgesetz gleichzusetzen. Nationale Regelungen können zeitlich vorgreifen, müssen sich aber ab 2030 in den EU-weiten ViDA-Rahmen einfügen.


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