Einfaches Identity- und Authentication-Management
25 Apr.

Einfaches Identity- und Authentication-Management

Mit dem Feature Pack 2602 für SAP Business One 10.0 erweitert SAP das Identity- und Authentication-Management (IAM) um mehrere Funktionen, die den Alltag von Administratoren spürbar entlasten. Die Neuerungen betreffen die Anbindung von Identity-Provider-Nutzern an Mandanten, die Verwaltung von Super-User-Rechten sowie den Login-Flow. Das Ziel: weniger Klicks, weniger Tool-Wechsel, konsistentere Einstellungen.

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Was ist neu im FP 2602

SAP bündelt im FP 2602 mehrere Verbesserungen am IAM-Modul. Dazu gehören ein neues “Choose Company”-Modal, die Vergabe der Super-User-Rolle direkt beim Binding sowie bei Edit-Operationen, eine Mehrfachauswahl beim Unbinding und eine angepasste Darstellung von Mandanten mit langen Namen. Darüber hinaus zeigt das System die Super-User-Einstellung künftig auch in der Tabelle der gebundenen Company-Users an. Zusammengenommen wirken die Änderungen unter anderem dort, wo Administratoren das Super-User-Setting bisher nach dem Binding separat im Desktop-Client nachpflegen mussten.

Super-User direkt beim Binding setzen

Bisher mussten Administratoren das Super-User-Setting nach dem Binding eines IDP-Nutzers separat im Desktop-Client nachpflegen. Das entfällt mit FP 2602. Die Einstellung lässt sich jetzt unmittelbar im Binding-Schritt vergeben, also genau dann, wenn der Nutzer einem Mandanten zugewiesen wird. Anschließend erscheint das Super-User-Flag konsistent in der Company-Users-Tabelle und steht damit für eine einheitliche Validierung über alle Mandanten zur Verfügung.

Besonders relevant wird das, sobald ein IDP-Nutzer an mehrere Mandanten gleichzeitig gebunden wird. Unterscheiden sich die Super-User-Einstellungen zwischen den Mandanten, markiert das System die Abweichung und bietet drei klar benannte Optionen an: “Continue with Mixed Settings”, “Set Super User Across All Companies” oder “Remove it From All Companies”. Administratoren entscheiden so bewusst, ob sie eine gemischte Konfiguration zulassen oder eine einheitliche Linie erzwingen.

Unbinding und Edit-Operation

Auch beim Lösen von Bindings wird der Workflow gestrafft. Eine neue Mehrfachauswahl erlaubt es, einen IDP-Nutzer in einem Schritt aus mehreren Mandanten zu entfernen. Sobald keine Bindings mehr bestehen, lässt sich der IDP-Nutzer komplett entfernen.

Zusätzlich gibt es eine neue Edit-Option: Damit aktualisieren Administratoren das Super-User-Setting für ausgewählte Company-User nachträglich, ohne den Umweg über den Desktop-Client. Eine Such- und Filterfunktion im Company-Dropdown erleichtert das Auffinden der gewünschten Mandanten, gerade in Installationen mit vielen Companies.

Verbesserter Login-Flow

Im Login-Flow überarbeitet SAP die “Choose Company”-Auswahl. Lange Mandantennamen werden nun über drei Zeilen hinweg dargestellt und um Datenbankname, Version und Localization ergänzt. Damit lassen sich gleich beim Login Mandanten identifizieren, deren Namen bisher abgeschnitten wurden.

Die Auswahl selbst erscheint zudem in tabellarischer Form mit globaler Suche, Sortierung und Filter. Unter dem ausgewählten Eintrag bleibt der vollständige Mandantenname sichtbar, sodass die Auswahl vor dem endgültigen Login eindeutig nachvollziehbar ist.

Was das für Administratoren praktisch bedeutet

In Summe verschiebt FP 2602 mehrere bisher getrennte Schritte in eine zentrale IAM-Oberfläche. Administratoren pflegen Super-User-Rechte dort, wo sie den Nutzer ohnehin anbinden. Sie erkennen abweichende Einstellungen über Mandanten hinweg sofort und entscheiden dokumentiert über die Auflösung. Beim Entfernen sparen sie durch Mehrfachauswahl Klicks. Anwender wiederum profitieren beim Login von einer übersichtlicheren Mandantenauswahl, vor allem in Umgebungen mit vielen oder ähnlich benannten Companies.

Insgesamt bündelt FP 2602 die Pflege von Super-User-Rechten, das Erkennen abweichender Einstellungen über Mandanten hinweg, das Mehrfach-Unbinding sowie die überarbeitete Mandantenauswahl beim Login in der IAM-Oberfläche – Funktionen, die den Verwaltungsaufwand an diesen Stellen reduzieren und die Konsistenz der Super-User-Einstellungen über Mandanten hinweg erhöhen.

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