Was bedeutet Finanz- und Rechnungswesen?
16 Mrz

Was bedeutet Finanz- und Rechnungswesen?

Nicht nur von Berufswegen, auch im Alltag überfliegt man immer wieder Begriffe die man im Grunde nicht im Ganzen versteht. Meist hat man eine ungefähre Vorstellung was etwas bedeutet und das reicht aus um durch den bürokratischen Dauerlauf ans Ziel zu kommen. Finanz- und Rechnungswesen gehören unserer Erfahrung nach zu diesen Begriffen.  Allein schon das Finanzwesen und Rechnungswesen getrennt gesehen werden müssen ist für manch einen ein neuer Ansatz.

Das Finanzwesen

Das Finanzwesen fast alle wirtschaftlichen Bereiche zusammen, die sich auf irgendeine Art mit Finanzen beschäftigen (oder dem Thema). Dabei unterscheidet sich dieses in das öffentliche- und das private Finanzwesen.

Das öffentliche Finanzwesen wird manchmal auch als Finanzwirtschaft bezeichnet und beschreibt die Aufgaben des Finanzministeriums auf Bund- und Länderebene zur Regelung der staatlichen Einnahmen.
Das private Finanzwesen steht für alle Bereiche die sich mit den Finanzen von Privatpersonen befassen.

Wichtig ist das mit „Finanzen“  nicht nur Geldanlagen, Aktien, Börse oder Bankgeschäfte, sondern auch Steuern und Versicherungen gemeint sind.

Somit sind Liquiditätssicherung, Finanzwirtschaft, Treasury, Controlling aber auch das Rechnungswesen Teilbereiche des Finanzwesens.

 

Das Rechnungswesen

Das Rechnungswesen ist – wie schon erwähnt – Teil des Finanzwesens. Dabei beschreibt es alle Verfahren, die zur Erfassung und Überwachung der betrieblichen Aktivitäten. Dazu gehören zum einen die Vorgänge, die nach außen gerichtet sind, aber auch die innerhalb abgewickelt werden. Dokumentiert werden zum Beispiel Geldtransaktionen und Güterbestellungen- oder Auslieferungen. Wichtig ist das für einen Unternehmen deshalb, da so sämtliche Vorgänge gegenüber dem Finanzamt, Banken oder anderen Institutionen dargestellt werden können.

Ein weiterer wichtiger Bereich des Rechnungswesens ist die Dokumentation von Daten zur Planung und Steuerung des Unternehmens. Auch hier wird deshalb zwischen internes und externes Rechnungswesen unterschieden.

Das externe Rechnungswesen – oder auch externe Rechnungslegung – beschreibt die wie oben beschriebene Darlegung der internen finanziellen Situation bei externen Stellen. Einnahmen, Ausgaben, ebenso wie die Umsatzzahlen (Gewinnrechnung) gehören dazu. Deshalb können Finanzbuchhaltung und die Jahresabschlussrechnung quasi zum externen Rechnungswesen gezählt werden. Das externe Rechnungswesen unterliegt außerdem dem deutschen Handelsgesetzbuch.

Das interne Rechnungswesen wiederum, das meist unter „Management Accounting“ bekannt ist, dient der Unternehmensführung wie schon erwähnt zur Planung und Steuerung. Dazu werden alle Informationen, die sich auf die Leistungen, Prozesse und Profite des Unternehmens beziehen, erfasst, dokumentiert und verarbeitet. So können die Strukturen weiterentwickelt, besser koordiniert, überwacht und erfolgreicher gemacht werden.
Von großer Bedeutung ist hierbei das Controllingkonzept, dass durch die Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt werden kann und den Plan für die Verbesserung der Unternehmensprozesse darstellt.

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