
Eine Einlage ist im Kontext von Einzelunternehmen und Personengesellschaften die Zuführung von Wirtschaftsgütern aus dem Privatvermögen des Inhabers in das Betriebsvermögen des Unternehmens. Diese Transaktion ist erfolgsneutral, das heißt, sie erhöht nicht den Gewinn, sondern nur das Eigenkapital. Man unterscheidet verschiedene Arten von Einlagen: Die Bareinlage ist die häufigste Form, bei der liquide Mittel (z.B. Bargeld, Banküberweisung) vom Privatkonto auf das Geschäftskonto übertragen werden. Eine Sacheinlage liegt vor, wenn andere Wirtschaftsgüter wie ein PKW, ein Computer oder ein Grundstück aus dem Privatvermögen in das Unternehmen eingebracht werden. Diese müssen mit dem Teilwert bewertet werden. Eine verdeckte Einlage im Körperschaftsteuerrecht liegt vor, wenn ein Gesellschafter seiner Kapitalgesellschaft einen Vermögensvorteil verschafft, den ein fremder Dritter nicht gewährt hätte. Die saubere Verbuchung dieser Vorgänge ist ein Grundprinzip, das im Finanzmanagement von SAP Business One abgebildet wird. Spezialisierte Berichte aus Add-ons wie der Versino Financial Suite können für den Steuerberater eine klare Aufstellung aller Einlagen erstellen.
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