15 Okt.

Eröffnungsbilanzwert (EB-Wert)

Versino Financial Suite

Der Eröffnungsbilanzwert (EB-Wert) ist der Anfangsbestand eines Bestandskontos zu Beginn eines Geschäftsjahres. Dieser Anfangsbestand stammt aus der Eröffnungsbilanz.

Herkunft

Jeder Bilanzposten hat als Gegenstück ein Bestandskonto. Daraus ergibt sich die Unterscheidung in aktive und passive Bestandskonten. Die Eröffnungsbilanz liefert die Jahresanfangswerte. Diese Werte müssen mit den Jahresendwerten des vorherigen Geschäftsjahres übereinstimmen: Die Schlussbilanz eines Jahres ist die Eröffnungsbilanz des nächsten Jahres. Am Jahresende überträgt die Buchhaltung den Schlussbestand jedes Bestandskontos wiederum in die Schlussbilanz.

Ein Beispiel: Liegen in der Kasse zu Jahresbeginn 300 Euro, beträgt der Anfangsbestand des Kontos Kasse 300 Euro.

Buchung über das Eröffnungsbilanzkonto

Die doppelte Buchführung verlangt für jede Buchung ein Gegenkonto. Deshalb laufen die Anfangsbestände über ein Hilfskonto, das Eröffnungsbilanzkonto (EBK). Aktive Bestandskonten erfassen den Anfangsbestand auf der Sollseite (Buchungssatz: aktives Bestandskonto an Eröffnungsbilanzkonto). Passive Bestandskonten erfassen ihn auf der Habenseite (Buchungssatz: Eröffnungsbilanzkonto an passives Bestandskonto). Nach der Kontenöffnung ist das Eröffnungsbilanzkonto ein Spiegelbild der Eröffnungsbilanz. In aller Regel erledigt die Buchhaltungssoftware diese Eröffnungsbuchungen automatisch.

Auch in SAP Business One besteht die Buchhaltung aus Eröffnungsbuchungen, laufenden Buchungen während des Geschäftsjahres und Abschlussbuchungen am Ende des Geschäftsjahres.

Bezug zur Summen- und Saldenliste

Die Summen- und Saldenliste (SuSa) zeigt alle bebuchten Konten einer Periode mit Anfangs- und Endsalden sowie den Kontobewegungen. Eine Voraussetzung für die SuSa lautet: Die Salden der Bilanzwerte müssen mit den EB-Werten der aktiven und passiven Bestandskonten im Einklang stehen.


 

SPRINT & SWIRL

Sprint und Swirl: Wie ein KI-Agent Arbeit aufteilt und aus Probeläufen lernt

Diese Reihe beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit SAP Business One. Sie nimmt sich grundlegende KI-Prinzipien in Ruhe ...
LATS

LATS: Mehrere Wege gleichzeitig durchdenkt mit KI — und die Verfügbarkeitsprüfung in SAP B1

Diese Reihe beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit SAP Business One. Nicht als Ansammlung von Produktankündigungen, sondern als ...
ReAct und RLEF

ReAct und RLEF: Wie Künstliche Intelligenz aus echten Fehlern lernt — und was der automatische Bankabgleich in SAP Business One damit zu tun hat

Dies ist die vierte Folge einer Reihe auf diesem Blog, die sich mit KI-Grundlagen im Zusammenspiel mit SAP Business One ...
Service Layer KI als transaktionalen Schicht

SAP B1 10.0 FP2608: Service Layer KI als transaktionalen Schicht

Der Service Layer von SAP Business One diente bisher überwiegend als passiver Datenlieferant: Anwendungen fragten Daten über OData ab, jede ...
Process Reward Model

Process Reward Models: Warum ein richtiges Ergebnis noch keinen richtigen Weg beweist

Diese Reihe nimmt fortlaufend einzelne KI-Grundbegriffe und Methoden wie die Process Reward Model unter die Lupe .Die vorige Folge hat ...
Test-Time-Compute-Scaling

Test-Time Compute Scaling: Warum ein kleineres KI-Modell am Ende gewinnen kann — und was der Lieferantenvergleich in SAP Business One damit zu tun hat

Dies ist eine Fortsetzung der Reihe auf diesem Blog, die sich mit Künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit SAP Business One ...
Wird geladen …