22 März

Kontoaktivierung (SAP Business One)

Der Begriff Kontoaktivierung bezieht sich in SAP Business One primär auf die Aktivierung von Anlagegütern im Rahmen der Anlagenbuchhaltung. Eine explizite Aktivierung von Sachkonten ist nicht vorgesehen; vielmehr handelt es sich bei Sachkonten um eine Kombination aus Anlage, Nutzung, Sperrung und gegebenenfalls Löschung.


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Aktivierung von Anlagegütern:

  • Ein Anlagegut wird durch eine Eingangsrechnung aktiviert – dabei entsteht automatisch ein Aktivierungsbeleg.
  • Alternativ kann ein Aktivierungsbeleg manuell erstellt werden, ohne dass ein Lieferant involviert ist.
  • In diesem Fall erfolgt eine Journalbuchung, die ein Verrechnungskonto in der Bilanz voraussetzt.
  • Das Aktivierungsdatum ergibt sich aus dem Bezugsdatum der Eingangsrechnung oder wird im Anlagenstammsatz manuell hinterlegt.
  • Nach erfolgter Aktivierung ist das Aktivierungsdatum im System fixiert und nicht mehr änderbar.
  • Mehrere Anlagegüter können in einem einzigen Vorgang aktiviert werden.
  • Skonti aus Eingangsrechnungen können optional den Anlagewert mindern (Gutschriftverfahren).

Buchhalterische Auswirkungen:

  • Nach Aktivierung werden der Journalbeleg und der Bewertungsbereich im Anlagenstammsatz angezeigt.
  • Die Anlage ist anschließend im System als aktiv geführt.

Lebenszyklus von Sachkonten (ohne explizite Aktivierung):

  • Anlegen: Erstellung im Kontenplan mit Kontocode, Kontobezeichnung und Eigenschaften.
  • Verwenden: Konten dienen der Buchung in Journalen, Belegen und durch automatische Sachkontenfindung.
  • Sperren: Konten können in bestimmten Zeiträumen deaktiviert (inaktiv) werden. In diesem Zeitraum sind keine Buchungen möglich.
  • Löschen: Konten ohne Buchungshistorie und ohne systemische Verknüpfungen können gelöscht werden.

 

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