Factur-X ist ein E-Rechnungsformat aus Frankreich. In Deutschland gilt eine Rechnung im Format Factur-X als E-Rechnung, sofern sie der europäischen Norm EN 16931 entspricht (BMF-Schreiben 2024, Rn. 26).
Einordnung
Das BMF nennt Factur-X neben Peppol-BIS-Billing als Beispiel für zulässige europäische Formate außerhalb der XRechnung. Factur-X nutzt wie ZUGFeRD die XML-Struktur CII (Cross Industry Invoice). Welches zulässige Format zwei Unternehmen verwenden, klären die Vertragsparteien untereinander: Das ist eine zivilrechtliche Frage (BMF-Schreiben 2024, Rn. 27; FAQ 7).
Bezug zu SAP Business One
Die Zusatzlösung cks.eINVOICE liest Referenzfelder wie die Bestellreferenz aus Rechnungen in der CII-Struktur, die ZUGFeRD und Factur-X gemeinsam nutzen. Die Validierung kennt eigene Fehlercodes für Factur-X mit dem Kürzel FX-SCH. Ältere Versionen übernehmen eingehende ZUGFeRD- und Factur-X-Rechnungen, lesen XRechnungen aber nicht ein. In diesem Fall ist ein Update erforderlich.
Rechtsstand: BMF-Schreiben 2024, BMF-FAQ Stand März 2026.
E-Rechnungs-Check der Versino Financial Suite
Webinar E-Rechnung Endspurt
E-Rechnung 2026: Was sich für KMU und SAP-B1-Anwender jetzt ändert
E-Rechnung 2026: Vom Empfang zur Versandpflicht — was der Mittelstand jetzt klären muss
E-Rechnung in Europa: Harmonisierter Standard und nationale Fragmentierung
E-Rechnung im Mittelstand: Die Uhr läuft
Frankreich E-Rechnung 2026: Was Unternehmen mit französischer Steuernummer jetzt wissen müssen
Leistungsbeschreibung in der E-Rechnung: Wie viel Detail muss wirklich hinein?
Verifactu in Spanien: die neue Rechnungsstellungspflicht

