Format-Mapping (E-Rechnung) bezeichnet die Übersetzung der Felder aus SAP Business One in die XML-Datei einer E-Rechnung, etwa einer XRechnung oder einer ZUGFeRD-Rechnung.
Welches Werkzeug das Mapping übernimmt, hängt vom eingesetzten Generator ab. Im SAP-Standard erzeugt der Electronic Document Service die Datei. Dort ist der Stand des Feature Packs zu prüfen. Im Coresuite Designer aktivieren Sie ZUGFeRD und nutzen dessen ZUGFeRD-Mappings. cks.eINVOICE erzeugt XRechnung und ZUGFeRD und steuert die Ausgabe über benutzerdefinierte Felder (UDF). Jeder Generator liest Angaben an anderen Stellen. Im SAP-Standard steht die Käuferreferenz zum Beispiel in der Kundenreferenznummer des Belegs. cks.eINVOICE liest die Leitweg-ID dagegen zuerst aus einem eigenen Feld der Rechnungsadresse.
Die Einrichtung elektronischer Belege wie Peppol, ZUGFeRD oder E-Invoices in SAP Business One gilt als weiterführendes Thema, das ein Consultant umsetzen sollte.
Grenzen der Datenprüfung
Sonderfälle stellen das Mapping auf die Probe. Dazu zählen Skonto, Kopfrabatte über mehrere Steuersätze und Beträge mit mehr als zwei Nachkommastellen. Ob das Format-Mapping solche Fälle richtig übersetzt, zeigt erst die Validierung einer echten Testrechnung. Der E-RechnungsCheck der Versino Financial Suite prüft die Daten in SAP, nicht die fertige XML-Datei. Er kennzeichnet solche Fälle deshalb mit der Ampelstufe „HINWEIS“ und empfiehlt, einen Testbeleg zu validieren.
Abgrenzung
Das Format-Mapping bestimmt, wie SAP-Felder in die XML-Datei gelangen. Die Validierung prüft anschließend die fertige Datei gegen die Regeln der Norm EN 16931 und der XRechnung.
Modulstand: E-RechnungsCheck Version 1.0.
E-Rechnungs-Check der Versino Financial Suite
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